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HOTSPOT

Industrielle IR-Brandmelder

Die Melder der Produktserie HOTSPOT sind mit Thermobildkameras ausgestattet und detektieren per Infrarotmesstechnik und intelligenter Signalauswertung alle Arten von Glimm- und offenen Bränden, auch bereits in der Entstehungsphase. Die schnelle Ansprechgeschwindigkeit von 100 Millisekunden ermöglicht die Überwachung von Transportbändern oder anderen Förderanlagen auf mitfahrende Glutnester.

Auch in explosionsgefährdeten Atmosphären findet der Hotspot seine Einsatzbereiche, diese werden mit den Modellen Hotspot-X22; -X20; und -X0 abgedeckt.



HOTSPOT-1000 – Die Intelligente Wärmebildkamera

Der ADICOS HOTSPOT-1000 ist ein IR-Brandmelder mit Infrarotmesstechnik und intelligenter Signalauswertung zur schnellen Detektion aller Arten von Glimm- und offenen Bränden, auch in der Entstehungsphase. Der integrierte Wärmebildsensor verfügt über 1000 wärmeempfindliche Bildpunkte, deren Alarmschwellen frei parametriert werden können. So bietet der HOTSPOT-1000 optimale Adaptivität für die jeweilige Applikationsumgebung und das zu erfüllende Detektionsziel.

Die schnelle Ansprechgeschwindigkeit von 100 Millisekunden ermöglicht die Überwachung von Transportbändern oder anderen Förderanlagen auf mitfahrende Glutnester. Auch heiß laufende Antriebe, Wellenlager und Rollen können frühzeitig erkannt werden. Oberhalb von Lagerstätten sowie innerhalb von Silos lässt sich der HOTSPOT­-1000 ergänzend zu den Brandgasmeldern GSME für die Überwachung des gelagerten Schüttgutes einsetzen.

Seine robuste Bauform sowie sein standardmäßig integrierter Sperrluftanschluss schützen den HOTSPOT­-1000 vor Staub, Schmutz und Feuchtigkeit. Neben dem Infrarotsensor verfügt jeder HOTSPOT­-1000 über eine konventionelle Kamera zur Ausrichtung und Orientierung. Als Zubehör ist ein Montagefuß erhältlich, mit dem sich der Melder in der gewünschten Winkellage leicht montieren lässt.


IR-Detektion in explosionsgefährdeten Atmosphären

Die Melder der Produktlinie Hotspot sind jeweils auch als Varianten erhältlich, die für den Einsatz in gas- oder staubexplosionsgefährdeten Atmosphären entweder durch Herstellererklärung zugelassen oder gemäß ATEX-Richtlinie und IECEx zertifiziert sind. Durch ihre robuste Ausführung und ihre geringe Größe sind die Melder bestens auch in schwierigen Montageumgebungen einsetzbar.


HOTSPOT-X0

Der HOTSPOT­-X0 ist weltweit der erste IR­Brandmelder mit einer Zulassung für explosionsgefährdete Gasatmosphären der Zonen 0 bis 2. Die innovative Thermokamera dient zur Brandfrüherkennung in Chemieparks und Gaskraftwerken sowie in allen weiteren Bereichen, in denen gasexplosionsgefährdete Atmosphären vorherrschen. Der Hotspot-­X0 erkennt Übertemperaturen und Flammen und unterstützt mehrere Alarmzonen mit unabhängigen Alarmparametern ­ das gewährleistet die bestmögliche Adaption des Melders auf die jeweilige Applikation. Seine kompakte Bauform ermöglicht einen Einsatz auch in beengten Bereichen. HOTSPOT-­X0 Thermokameras lassen sich direkt in den Brandmeldebus für Brandmeldezentralen einbinden.


HOTSPOT-X20

Der IR-­Brandmelder HOTSPOT­-X20 kommt in explosionsgefährdeten Staubatomsphären zum Einsatz. Der Melder ist sowohl nach ATEX-­Richtlinie als auch nach IECEx durch eine notifizierte Stelle baumustergeprüft. Der HOTSPOT-­X20 verfügt über eine Auflösung von 1000 wärmeempfindlichen Bildpunkten und einen integrierten Sperrluftanschluss, der die Optik des Melders vor Verschmutzung schützt. Anstelle der konventionellen Kamera ist der HOTSPOT-­X20 standardmäßig mit einem Flansch zur frontbündigen Montage an Einhausungen jeder Art ausgestattet.


HOTSPOT-X22

Der IR-­Brandmelder HOTSPOT­-X22 kommt in explosionsgefährdeten Staubatomsphären wie beispielsweise in Kohlekraftwerken zum Einsatz und ist durch eine Eigenprüfung mit Herstellererklärung für den Einsatz in explosionsgefährdeten Staubatmosphären der Zone 22 zugelassen. Der Aufbau des HOTSPOT­-X22 ist an den HOTSPOT-­1000 angelehnt und bietet denselben Funktionsumfang. So verfügt der Melder ebenfalls über eine konventionelle Kamera zur Ausrichtung und Orientierung und über einen integrierten Sperrluftanschluss.



Applikationsbeispiele

Überwachung des Fördergutes

In Kraftwerken, Umschlaganlagen oder Recyclinganlagen besteht beim Transport brennbarer Güter auf Förderanlagen immer die Gefahr der Verschleppung von Glutnestern. Werden z.B. aus schadhaften Zerkleinerern Funken eingetragen oder wird bereits entzündetes Material angeliefert, muss vor der Einlagerung eine zuverlässige Detektion erfolgen. Der Einsatz von Infrarot‐Detektorarrays ist hier eine erprobte Methode. Die kurze Ansprechgeschwindigkeit in Kombination mit der hohen Empfindlichkeit und Ortsauflösung ermöglicht eine Erkennung von oberflächennahen Glimmbränden.

Eine Rolle spielt die mögliche Bedeckung eines Glimmbrandes durch nicht brennendes Material. In einem solchen Fall kann es zwar vorkommen, dass sich als Folge auch das darüber liegende Material so stark erhitzt, dass eine Detektion an der der sichtbaren Oberfläche möglich wird. Um allerdings auch in den übrigen Fällen eine zuverlässige Erkennung sicher zu stellen, kann die Anordnung der Detektoren so gewählt werden, dass beispielsweise die Abwurfparabel einer Schurre überwacht wird. Eine weniger verschmutzungsanfällige Alternative ist die Platzierung von zwei Meldern kurz vor und unmittelbar hinter der Schurre. Bei dieser Anordnung nutzt man aus, dass ein auf dem ersten Band möglicherweise verdecktes Glutnest nach der Umschüttung zumindest teilweise offen an der Oberfläche liegt und somit detektierbar wird.


Überwachung von Fördertrichtern und Zerkleinerern

Bei Aufgabetrichtern von Förderanlagen oder Zerkleinerern für brennbare Materialien kann es bei Anlagendefekten oder bei Materialstau zu Entzündungen kommen. Hier bietet sich der Einsatz eines Detektorarrays als Alternative zu aufwändigen Thermokameras an. Die damit einhergehende Möglichkeit einer ortsaufgelösten Alarmierung bringt zusätzlich die Möglichkeit mit sich, mobile Anlagenteile wie z.B. Förderkräne automatisiert vom Brandherd wegzubewegen.


Überwachung auf Anlagenschäden

Zur frühzeitigen Erkennung von Anlagenschäden z.B. bei Förderanlagen in Räumen mit großer Höhe, starker Belüftung oder im Freien werden Infrarot‐Detektorarrays eingesetzt. Dabei stehen Schadensszenarien wie etwa heißlaufende Antriebsrollen, Motorüberhitzung, schleifende Ketten und Bänder im Fokus. Durch geeignete Parametrierung der einzelnen Array‐Felder löst der Detektor nicht nur frühzeitig bei einer bevorstehenden Anlagenüberhitzung aus, sondern alarmiert auch differenziert, wenn sich im Umfeld der Anlage ein Brand ereignet bzw. glimmendes Material transportiert wird.
Immer ist hier aber zu beachten, dass nur solche Objekte überwacht werden, die im direkten „Sichtkontakt“ mit dem Melder stehen. Bei großflächigen Abschattungen sind ggf. Melder mit verschiedenen Blickwinkeln zu installieren.


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