Das Advanced Discovery System von GTE Industrieelektronik GmbH

GTE Industrieelektronik GmbH
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GSME

Die neue Generation Brandgasmelder

Brandgasmelder GSME sind die Speerspitze des Advanced Discovery Systems. Sie detektieren offene und verdeckte Schwelbrände gleichermaßen bereits in der Entstehungsphase. In der neuen Generation GSME-M4 verfügen sie über vier parametrierbare Halbleiter-Gassensoren, mit deren Hilfe nach Mehrkriterientechnik der Konzentrationsverlauf von brandcharakteristischen Gasen überwacht und ausgewertet wird. Ihre robuste Konstruktion schützt sie dabei vor Beschädigung durch Stäube, Schmutz und Feuchtigkeit.

Auch in explosionsgefährdeten Atmosphären findet das GSME seine Einsatzbereiche. GSME-X22 und GSME-X20 sind für die ATEX-Zonen 22 bzw. 20 bis 22 zugelassen und ab Werk mit fest installiertem Strahlwasserschutz ausgestattet. Das GSME-X20 ist auch als erweiterte Variante für die ATEX-Zone 2 erhältlich.



GSME-M4

Die Mehrkriterienauswertung ermöglicht es, Störeinflüsse durch natürliche Ausgasung von geförderten Materialien oder Abgasen von Förderfahrzeugen gezielt zu tolerieren. So wird bei Inbetriebnahme zunächst ein Signalspektrum aufgezeichnet, das vor Ort übliche Gasbelastungen in die melderinterne Auswertung einfließen lässt. In Kombination mit einem Service-PC können in der PC-Software ADICOS-Manager die Sensordaten jedes Melders über den ADICOS M-Bus abgerufen und isoliert betrachtet werden. Auch die gezielte Parametrierung ist jederzeit möglich.

GSME können unter Berücksichtigung der Luftströmungsbedingungen in nahezu jedem innenliegenden Anlagenbereich eingesetzt werden. Sie eignen sich beispielsweise hervorragend zur Montage entlang von eingehausten Förderbandstraßen, im Inneren von Lagerbunkern oder im Kopfraum von Silos.

Durch ihre innovative Sintermetall-Filtertechnologie sind die GSME-M4 Melder vor dem Eindringen von Stäuben und Schmutz geschützt. Die zu detektierenden Gase hingegen diffundieren ungehindert durch die Filterbarriere. Zudem verfüget der GSME-M4 grundsätzlich über eine integrierte Melderheizung, die bei Bedarf eingeschaltet werden kann, um Kondensation vorzubeugen. Für einen erhöhten Feuchtigkeitsschutz des GSME-M4 ist der nachrüstbare GSME-Strahlwasserschutz aus Edelstahl erhältlich.



Gasdetektion in explosionsgefährdeten Bereichen

Die Melder der Produktlinie GSME sind jeweils auch als Varianten erhältlich, die für den Einsatz in gas- oder staubexplosionsgefährdeten Atmosphären entweder durch Herstellererklärung zugelassen oder gemäß ATEX-Richtlinie und IECEx zertifiziert sind. Durch ihre robuste Ausführung und ihre geringe Größe sind die Melder bestens auch in schwierigen Montageumgebungen einsetzbar.

 

GSME-X20

In vielen Industrieanlagen fallen Bereiche unter die ATEX-Betriebsrichtlinie 1999/92/EG. Innerhalb dieser Bereiche, in denen die Gefahr von Explosionen besteht, dürfen elektrische Geräte nur mit einer entsprechenden Zulassung betrieben werden. Dies gilt auch für Brandmeldetechnik. Aus diesem Grund bietet die GTE die GSME auch in einer baumustergeprüften Variante nach ATEX-Produktrichtlinie 2014/34/EU sowie nach IECEx an. Der GSME-X20 bietet dieselbe Funktionalität wie ein standardmäßiges GSME-M4, ist allerdings für den Betrieb in explosionsgefährdeter Staubatmosphäre der Zonen 20 bis 22 zugelassen. Darüber hinaus ist eine Variante erhältlich, die zusätzlich den Einsatz in ATEX-Zone 2 ermöglicht.


GSME-X22

Als wirtschaftliche Zwischenlösung zwischen dem GSME-M4 ohne Ex-Zulassung und dem baumustergeprüften GSME-X20 bietet wir den Brandgasmelder GSME-X22 an. Dieser ist durch eine Eigenprüfung mit Herstellererklärung für den Einsatz in explosionsgefährdeten Staubatmosphären der Zone 22 zugelassen. Der GSME-X 22 ist ab Werk mit fest installiertem Strahlwasserschutz ausgestattet.



Applikationsbeispiel

Überwachung des Fördergutes

In in explosionsgefährdeten Atmosphären, wie im Inneren von Lagerbunkern oder im Kopfraum von Silos, können die GSME-Melder unter Berücksichtigung der Luft­strömungsbedingungen in nahezu jedem innen­liegenden Anlagenbereich eingesetzt werden. Sie detektieren offene und verdeckte Schwelbrände gleicher­maßen bereits in der Entstehungsphase.

Die Mehrkriterienauswertung ermöglicht es, Störeinflüsse durch natürliche Ausgasung von geförderten Materialien oder Abgasen von Förderfahrzeugen gezielt zu tolerieren. So wird bei Inbetriebnahme zunächst ein Signalspektrum aufgezeichnet, das vor Ort übliche Gasbelastungen in die melderinterne Auswertung einfließen lässt.


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